Freitag, 18. August 2017

Von himmlischer Ruhe und Gewimmel im Sumpf...

Fort Fisher State Park 
Heute ging unser Tour wieder immer am Meer entlang Richtung Norden. Als erstes machten wir jedoch noch einen Abstecher auf Pleasure Island, eine Inselkette getrennt vom Festland durch eine Küstenwasserstraße. Immer wenn man vom Festland über Brücken zu den vorgelagerten Inseln fährt, kommt man aus dem Staunen nicht mehr raus. 














Geisterkrabbe 

Wir fuhren nach Fort Fisher und besuchten die südlichste Landspitze der Insel. Auf uns wartete ein riesig breiter Sandstrand. Nur wir, das Meer und die Vögel im Wind. Ein fantastischer Ort. 






Ferienhäuser 

Soundsidepark 

Da die kleinen Inseln immer wieder durch das Meer abgetrennt sind, kann man sie leider nicht durchfahren und muss für ein paar Kilometer zurück aufs Festland. Im übrigen stehen die großen Strandpaläste mit ihren tollen Veranden und den Stegen ins Meer, fast ausschließlich Urlaubern zur Verfügung. Das heißt, da wohnt niemand. Meist sind es Ferienimmobilien, wo man die Nacht ab 300€ bezahlt. 

Topsail Island Pier 

Küstenwasserstraße 

Der nächste Abstecher ging nach oder genauer auf Surfside und wir besuchten den Soundside-Park, der wieder an der Küstenwasserstraße lag. Die Leute treffen sich hier zum Angeln oder Bootfahren. Wir machten einen Spaziergang auf dem Boardwalk durch die Sümpfe. Und da war allerhand los unter uns. Krabben und Krebse suchten nach Nahrung und die Vögel suchten wiederum sie. 



Atlantic Beach 
Kurz vor unserem Tagesziel, Morehead City, begaben wir uns erneut auf eine Inselgruppe. Hier war die Besonderheit, dass Sumpflandschaft und das Meer nur ca. 150 m getrennt von einander liegen. Es war ein tolles Erlebnis in der Mitte durchzufahren und links & und rechts zu schauen. 





Wir fuhren ins Motel, schnappten uns die Badesachen und ab über die Brücke zurück nach Atlantic Beach. Leider war der Wind heute mäßig und wir kamen mit unseren Boards schlecht voran auf den Miniwellen. 


Vorsicht Enten! 

Donnerstag, 17. August 2017

A message in a bottle...

Kurz vor Sonnenaufgang war ein Besuch am Strand angesagt. Man glaubt nicht wieviele Leute um 6 Uhr schon dort sind. Es war toll, noch nicht so stickige Luft und ein schönes Gefühl dem Meeresrauschen zuhören zu können.






Cherry Cove

Der Tag heute war etwas ruhiger. Das lag zum großen Teil daran, dass man sich das Meer von South Carolina anders vorgestellt hat. Also Meer ist Meer. Hier geht es eher um die Bebauung. Die tollen Holzhäuser sind nämlich riesigen Hotelanlagen, Freizeitparks und Kitschgeschäften gewichen. Und das ist ganz und gar nicht das, was man sich unter Entspannung vorstellt. 



Den Strand erreichte man aufgrund des Betondschungels so uns so nicht mehr, deswegen fuhren wir zügiger Richtung Norden bis kurz vor die Grenze zu North Carolina, genauer nach Cherry Grove. Hier ist es fantastisch. Alle Häuser stehen auf Stelzen und Wasserwege ziehen sich durch den Ort. Jeder hat ein Boot und kann meilenweit durch das Schilf fahren. 

Southport 

Willington 

Im North Carolina wandelte sich das Bild etwas und aus Ferienhochburgen wurden idyllische Küstenstädtchen, wo Dünen noch Dünen sind und man uneingeschränkt an den Ozean gehen kann. 





Schlachtschiff im Hafen 


Ein kleiner Juwel dieser Gegend ist Southport. Die kleine Stadt mit ihren hübschen Holzhäusern, der kleinen Marina und den unzähligen Weideneichen diente schon für so manche Kulisse romantischer Filme, auch einer nach einem Roman von Nicolas Sparks. Ich hätte ewig dort verweilen können. 





Smith Creek Park 
Als letztes besuchten wir Wilmington unser heutiges Tagesziel. Eine tolle Stadt, vor allem der historische Kern und der kleine Boardwalk. Man glaubt gar nicht, dass die Stadt 117.000 Einwohner hat. Es ist eben ausreichend Platz und deswegen sind keine hohen Häuser nötig. Auch hier wurden schon einige Hollywood Filme gedreht. 



Schildkröte 












Nach einer Abkühlung im Pool zogen wir nochmal los zum Picknick in den Smith Creek Park. Gleich am Eingangsbereich war ein Alligator Warnschild. Leider haben wir außer Schildkröten im See keine Tiere gesehen. Aber es soll sie geben, sagte ein Einheimischer. 

Mittwoch, 16. August 2017

Von gruseligen Nächten und bissigen Haien....

Arthur Ravanel Jr. Bridge 
Wir haben eine gruselige Nacht hinter uns. 1:30 Uhr rannten zwei Männer über unseren Flur und klopften an unsere Tür. Da steht man vor Angst im Bett. Kurze Zeit später klopfte es wieder. Wir sagten nur, dass es das falsche Zimmer ist. Kurze Zeit verschwanden sie mit ihrem Pickup. Keine 5 min später klingelte unser Telefon. Ein Mann war dran und redete wirres Zeug. Um 6:30 Uhr lief wieder jemand über den Flur und rief ganz laut einen Namen. Am Ende klärte sich vieles. Ich sage nur Drogen! 



Heute verließen wir den südlichsten Punkt unserer Reise Richtung Norden, raus aus Charleston. Es ist immer wieder toll über die riesige Arthur Ravanel Jr. Bridge zu fahren. Sie ist 175m hoch, hat 8 Spuren und eine Länge von 4 km.

Sumpf so weit das Auge reicht 

Die weitere Fahrt führte durch Marschland und Sümpfe. So weit das Auge reicht: Flüsse, Schilf, Stege und Vögel. Unsere erste richtige Begegnung mit dem Meer machten wir auf der Insel Isle of Palms. Die Sandstrände sind hier riesig und das Wasser hat Badewannentemperatur. 




Abseits vom Meer besuchten wir noch ein paar kleine Plantagen, die als Historic Site ausgeschrieben sind, deshalb nichts kosten. Für die anderen Plantagenbesichtigungen legt man ca. 25€. Aber ist ja auch klar. Solche Schönheiten müssen instand gehalten werden. 













Hampton Plantation 

Lichtfield Plantation 

Fernab des Highways fuhren wir in die Sewee Swamps, eine Sumpflandschaft, die vor Tieren wimmelt. Sogar Rotwölfe soll es da geben. Im Morast waren Krebse und Schlammspringer. Die verschiedenen Vogelarten suchten nach Fischen. Eine tolle Umgebung. 

Georgetown 

Whimsy Rost, ein toller Laden und erst die Verpackung für nur eine Karte 

Nach ein paar Kilometern kamen wir in Georgetown an. Die Einfahrt in die Stadt spiegelte nicht wieder, was uns dort erwarten würde. Zwei riesige Industrieanlagen begrüßen die Gäste, was ein schauriges Bild in der idyllischen Landschaft hinterließ. Ein paar Kilometer weiter zeigte sich Georgetown von seiner schönsten Seite: der historische Stadtkern mit seiner Hafen Promenade, den vielen tollen kleinen Läden und den Alleen aus Eichen ist mein Favorit der bisherigen Reise. 



Auf unser weiteren Reise befanden wir uns wahrscheinlich auf einem niemals endenden Golfplatz, in der Nachbarschaft eine Villa nach der anderen. Jetzt waren wir an unserem Tagesziel angekommen: Myrtle Beach. Wie es zu erwarten ein hochtouristischer Ferienort mit Freizeitpark und einem Souvenirshop neben dem anderen. Furchtbar! 




Wir haben uns mit unseren Boards erstmal in die Fluten gestürzt. Die Wellen waren gut, das Wasser warm - nur ein Problem stellte sich nach wenigen Minuten ein: Hai-Alarm. Sofort wurden alle von so einem Baywatch Typen aus dem Wasser gepfiffen. Sobald die Gefahr vorbei war ging es weiter. Jedoch nun weniger entspannt. 

Boardwalk Myrtle Beach 

Der neuste Schrei, auch bald bei uns zu haben 

Beste Strategie gegen Hüftspeck - aufs Wesentliche konzentrieren 

bei dem Anblick lob ich mir mein Motel 

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