Mittwoch, 31. Oktober 2012

8000 Jahre Istanbul...Hilfe ich will nicht mehr...!!!

Istanbul 31.10.12



Heute war Museumsbesuch angesagt. Einer meiner Favoriten bei einer Städtereise. Zuerst wollten wir in die Basilica Cisterna. Außer einer zerbrochenen Glastür fanden wir nichts vor. Bloß gut - das erste Mal Glück gehabt.








Weiter gings zur Blauen Moschee. Bloß gut, das zweite Mal Glück gehabt: 300m Schlange und eine Moschee kannten wir ja schon von innen.














Nächste Station Hagia Sophia. Nun half keine Ausrede mehr. Ich musste mit. Nachdem derjenige an meiner Seite Kopfhörer des Audioguides auf seinen Ohren hatte und ich nur die Nummern der Ansagen mitteilen konnte und wir alle 2 Meter stehen bleiben mussten, haben sich unsere Wege getrennt.










Ich wüsste nicht, was ich mich eine Stunde in so einem Gebäude aufhalten sollte. Bin auf die Empore geklettert und habe mir die Kuppel angesehen. Das sollte reichen.














Nachdem wir uns später wieder getroffen haben, musste ich mit zur alten Stadtmauer fahren. Wenigstens war ein schöner Park ringsherum.









Das Schlimmste kam aber noch: Archäologisches Museum. Nicht mit mir! Ich war Getränke shoppen und hab schön Nachmittagsruhe im Hotel gehalten.
Das Museum war ziemlich undurchsichtig aber wohl sehr interessant wegen Istanbuls 8000 jähriger Geschichte.








Abends sind wir mit dem Zug nach Eminönü gefahren und von dort aus bei Sonnenuntergang nach Kadiköy mit der Fähre. Das war ein Schauspiel. Im Hintergrund die rote Sonne und die Minarette der Moscheen und am Heck der Fähre hetzten 50 dicke Möwen dem Schiff hinterher.















Rück zu war es finster und Istanbul erstrahlte in seiner ganzen Schönheit mit seiner angeleuchteten Skyline.




Dienstag, 30. Oktober 2012

Alfred Hitchcock´s "Die Vögel" oder wie es manche Muslime mit Sex vor der Ehe halten....

Istanbul, 30.10.12

Heute haben wir die Frühstücks-Möwe ausgetrickst und das Fenster vorm Schnabel zugeschoben. Die blieb trotzdem wie dumm draußen sitzen und guckte uns beim Essen zu.




Als erstes sind wir heute zum Großen Basar gegangen. Etwas mehr Flair in den historischen Gebäuden haben wir uns schon vorgestellt anstatt Ramsch, Kitsch, Goldplagiate und Teppiche. Wenn man sich für die ein oder andere Sache interessierte wurden erstmal 300% des am Schluss gehandelten Preises angegeben.





Weiter gings ums Universitätsgelände. Am Platz davor war alles voll mit Tauben. Da sitzen doch tatsächlich Frauen, die an die Touristen Futter verkaufen. Und es gibt auch noch welche, die das in Anspruch nehmen.





Als nächstes ging es zur Süleymaniye Moschee. Die erste Moschee, die wir uns nun auch von innen anschauten. Wir dachten eigentlich, dass man da gar nicht rein darf. Zumindest war das gar nicht so einfach. Am Eingang musste man erstmal seine Schuhe in Plastiktüten packen um nicht die heilige Auslegware zu entweihen. Ebenso stehen Boxen mit langen Haremshosen für die Bermudahosen-Touri-Fraktion und Tücher für die Haarpracht der Frauen, davor. 











So haben wir schick verkleidet die heiligen Hallen der Muslime betreten. So eine Moschee ist ziemlich  sporadisch eingerichtet. Nur der riesige Teppich und ein paar Kerzen. 










An der Fatih Moschee war wieder eine Taubeninvasion. Der kleine zierliche Feigenbaum drohte fast unter der Last zusammen zu brechen und dann standen wieder Frauen mit Futter, die das noch bekräftigten. Hier bestimmt Angebot die Nachfrage, deshalb gibt´s so viele Katzen in Istanbul. Die standen nämlich scharenweise zum Angriff bereit.









Später sind wir Richtung Stadtteil Fener gelaufen, welcher seit dem 20. Jahrhundert total herunter gekommen ist, aber sich wieder im Aufbau befindet. Hier sieht es, im Gegensatz zu dem restlichen Istanbul eher aus, wie im östlichen Nachbarland der Türkei, dieser Tage - ziemlich viel in Schutt und Asche.








Als wir am Ende des Goldenen Horn gelandet sind und am Wasser spazieren gingen, haben wir uns schon die Frage gestellt, wie das in der Islamischen Welt mit Sex vor der Ehe war. Der ganze Tümpel schwamm voll mit Kondomen. 







Später sind wir noch mit der Seilbahn auf einen am Hang gelegenen Friedhof gefahren. Auf meine Frage hin, ob wir tot wären, wenn wir abstürzen würden, bekam ich nur als Antwort: "Und wenn dann liegen wir wenigstens schon richtig!"













Abends haben wir in einer Art Ruine, am Fuße der Blauen Moschee gegessen. Es war sehr unterhaltsam. Wir waren uns nämlich nicht sicher, ob in der Shisha außer Wasserpfeifentabak noch etwas anderes war und der Kellner dort ab und zu mal gekostet hat.


Montag, 29. Oktober 2012

Istanbul'dan selamlar ...


Istanbul, 29.10.12



Heute Morgen beim Frühstück haben wir mit offenem Fenster auf dem Dachwintergarten gesessen. Da kam so eine blöde Möwe, setzte sich vor uns aufs Fensterbrett und hat uns die ganze Zeit beim Essen zugeguckt. Einmal hat sie sogar meine Müslischale angegriffen. Warum sind die Tiere hier alle so biestig...?
















Galata Tower


Heute stand Beyoğlu und Bebek auf dem Plan. Erstmal gab es einen Marsch Richtung Galatabrücke, welche wir dann auch überquerten. Hier muss man ziemlich aufpassen sich nicht in den 100 Angeln zu verfangen.











Unser erster Weg führte uns zum Galataturm. Oh, wie haben wir, meine Höhenangst und ich, schon auf den Moment gefreut. 60m hoch auf einen wackligen alten Turm von 1348...oh man. Aber wie man sieht, ich habe es überstanden. Sehr schöner Blick von dort oben, über den Bosporus und das Marmarameer.








Old Tramway


Heute war hier Feiertag - der Tag der Republik. Überall waren große Türkei Fahnen aufgehängt und die Leute rannten mit Luftballons und Wimpel durch die Gegend.

















Kanyon Mall


Dolmabahçe-Palast 


Nachmittag sind wir in die Neustadt gefahren und haben mal die Istanbuler Shopping Tempel besucht. Kaufen kann man dort rein gar nichts, es sei denn man hat im Lotto gewonnen. Aber architektonisch manche sehr interessant.









Dolmabahçe-Turm



Auf dem Rückweg sind wir durch verschiedene Park gelaufen. Schon erstaunlich: Katzen haben ihren eigenen Park und Hunde einen eigenen. Niemand durchquert den anderen. Die Hunde haben ganz brav vor den Toren gelegen. Es ist ganz gut gemacht hier, bei den wildlebenden vielen Tieren hier. Die Parks sind mit Futter und Hütten ausgestattet und die Leute, die dort spazieren gehen nehmen sich einfach mal eine Katze zum Kuscheln.

Feuerwehrschiff

Hagia Sophia


Als wir abends noch eine Runde um den "Block" gegangen sind, war es wieder ziemlich traurig, die ganzen streunenden Hunden zu sehen. Die haben zwar fast alle eine Marke oder ein Halsband, sind aber trotzdem sicher ausgesetzt oder weggelaufen. Einer hatte eine Beinverletzung und konnte schlecht laufen - sehr traurig.

Ausblick von der Dachterrasse




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