Dienstag, 30. Oktober 2012

Alfred Hitchcock´s "Die Vögel" oder wie es manche Muslime mit Sex vor der Ehe halten....

Istanbul, 30.10.12

Heute haben wir die Frühstücks-Möwe ausgetrickst und das Fenster vorm Schnabel zugeschoben. Die blieb trotzdem wie dumm draußen sitzen und guckte uns beim Essen zu.




Als erstes sind wir heute zum Großen Basar gegangen. Etwas mehr Flair in den historischen Gebäuden haben wir uns schon vorgestellt anstatt Ramsch, Kitsch, Goldplagiate und Teppiche. Wenn man sich für die ein oder andere Sache interessierte wurden erstmal 300% des am Schluss gehandelten Preises angegeben.





Weiter gings ums Universitätsgelände. Am Platz davor war alles voll mit Tauben. Da sitzen doch tatsächlich Frauen, die an die Touristen Futter verkaufen. Und es gibt auch noch welche, die das in Anspruch nehmen.





Als nächstes ging es zur Süleymaniye Moschee. Die erste Moschee, die wir uns nun auch von innen anschauten. Wir dachten eigentlich, dass man da gar nicht rein darf. Zumindest war das gar nicht so einfach. Am Eingang musste man erstmal seine Schuhe in Plastiktüten packen um nicht die heilige Auslegware zu entweihen. Ebenso stehen Boxen mit langen Haremshosen für die Bermudahosen-Touri-Fraktion und Tücher für die Haarpracht der Frauen, davor. 











So haben wir schick verkleidet die heiligen Hallen der Muslime betreten. So eine Moschee ist ziemlich  sporadisch eingerichtet. Nur der riesige Teppich und ein paar Kerzen. 










An der Fatih Moschee war wieder eine Taubeninvasion. Der kleine zierliche Feigenbaum drohte fast unter der Last zusammen zu brechen und dann standen wieder Frauen mit Futter, die das noch bekräftigten. Hier bestimmt Angebot die Nachfrage, deshalb gibt´s so viele Katzen in Istanbul. Die standen nämlich scharenweise zum Angriff bereit.









Später sind wir Richtung Stadtteil Fener gelaufen, welcher seit dem 20. Jahrhundert total herunter gekommen ist, aber sich wieder im Aufbau befindet. Hier sieht es, im Gegensatz zu dem restlichen Istanbul eher aus, wie im östlichen Nachbarland der Türkei, dieser Tage - ziemlich viel in Schutt und Asche.








Als wir am Ende des Goldenen Horn gelandet sind und am Wasser spazieren gingen, haben wir uns schon die Frage gestellt, wie das in der Islamischen Welt mit Sex vor der Ehe war. Der ganze Tümpel schwamm voll mit Kondomen. 







Später sind wir noch mit der Seilbahn auf einen am Hang gelegenen Friedhof gefahren. Auf meine Frage hin, ob wir tot wären, wenn wir abstürzen würden, bekam ich nur als Antwort: "Und wenn dann liegen wir wenigstens schon richtig!"













Abends haben wir in einer Art Ruine, am Fuße der Blauen Moschee gegessen. Es war sehr unterhaltsam. Wir waren uns nämlich nicht sicher, ob in der Shisha außer Wasserpfeifentabak noch etwas anderes war und der Kellner dort ab und zu mal gekostet hat.


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