Dienstag, 29. Januar 2013

Das Paradies auf Erden....


Madeira, 29.01.13




Habt ihr schon mal Tomate und Schinken in der Hosentasche gehabt? Nein? Dann müsst ihr einfach gierig sein und im Hotel das Frühstücksbrötchen versuchen rauszuschmuggeln. Zu meiner Verteidigung: Ich war´s nicht !














Heute gings in Inselinnere. Hoch in die Berge. Wir haben eine kleine Wanderung auf den Pico Fanal (1225m) gemacht. Wahnsinn hoch über den Wolken zu stehen. Die Gegend war gesäumt von Lorbeerbäumen. Sehr idyllisch.




Pico Fanal


Durch unendliche Weiten ging es weiter Richtung Norden. Und heute war da wirklich sehr schönes Wetter. Nicht wie letztes Mal. Deswegen haben wir uns entschieden noch einen Teil von São Vicente Richtung Santana zu fahren.











Die Brandung toste an der Küste entlang. Überall fanden sich Surfer, die sich in die Wellen stürzten. Und andere wollten sich auch in die Wellen stürzen. Die Wassertemperatur hört sich ja mit 18 Grad sehr hoch an, aber es reicht die kleine Zehe rein zu stecken und es friert einen. Ich bin mal schön am Strand sitzen geblieben. Wir waren in einer abgelegene Bucht, die nur über einen Fuß weg, 500m bergab, erreichbar war. Niemand war da. Himmlische Ruhe und tosende Wellen des Atlantiks. 

unsere einsame Bucht





















Auf dem Rückweg sind wir ständig an Bäumen, die mit Früchten behangen waren, vorbei gekommen. Anstatt sich auf die Straße zu konzentrieren, hatte „Tarzan“ wie in Hypnose die Obstbäume im Visier. So kam es, dass wir ständig anhalten mussten. Es wurden riskante Abhänge hinab gestiegen und Mauern hochgeklettert. Ich habe schon darauf gewartet, bis die Sache mit dem Spital in Funchal wahr wird. Jetzt haben wir alles voll mit Bananen, Avocados, Orangen, Zitronen, Ananasbananen und Cherimoya. Und bloß gut niemand abgestürzt.




unsere Ernte




Heute Abend gabs von unserer Hausköchin zubereitet: lecker fangfrischen Fisch aus dem Meer, den typischen Honigkuchen (wo gar kein Honig drin ist sondern Rohrzuckersirup) von Madeira und selbstgemachte Zitronenlimonade. Irgendwie muss das viele Zeug ja weg.

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