Sonntag, 27. Januar 2013

Highway to hell…

Madeira, 27.01.13




Heute stand die Ostküste Madeiras auf dem Programm. Unter anderem sind wir nach Santa Cruz gefahren. Der Ort liegt gleich nehmen dem Flughafen. Als wir so schön an der Strandpromenade lang spazierten, stockte uns fast der Atem. Auf einmal fliegt direkt über unseren Köpfen ein großer Airbus drüber. Am Ende sah es fast so aus, als hätte er gleich die Bäume mitgenommen.


Camacha

Landung

Mercado Santa Cruz


Weiter ging die Fahrt wieder an den Hängen entlang. Bergauf, bergab. Unser Fazit: Miete dir nie ein Auto auf Madeira. Wir hätten in der nächsten Kurve fast unser Leben gelassen. Die scharfe Kurve bergab kam. Wir hatten höchstens 35 km/h drauf (bloß gut), bremsten und nichts passierte. Erst nach dem kräftigen Ziehen der Handbremse haben wir es geschafft an Geschwindigkeit zu verlieren und um die Kurve zu schlittern. Der Reifen hat Profil. Das haben wir nachher nochmal überprüft. Es war wohl sicher eine Ölspur, die uns am stoppen gehindert hat. Oh man. Glück gehabt. Ich dachte schon mein Albtraum wird wahr, von dem ich gestern geträumt habe.  Oder war es eine Vision?






Zumindest haben wir den restlichen Tag gut überstanden. Eine kleine Sache war noch: Nicht schön, wenn an einem Stoppschild nicht die Abbiegespur gesperrt wird und wir in eine Einbahnstraße rückwärts reinfahren. Es kam uns aber jemand langsam entgegen und hat uns gezeigt wer hier wo fahren darf.


der Kater gehört ins Gefängnis
Pico de Facho


Unterwegs waren wir an vielen Küstenorten. Die Brandung war hier sehr stürmisch. An einer Stelle haben wir den Atlantik, in eine Bucht, getestet. Weiter hinaus hätte man nicht schwimmen dürfen sonst hätte man sich wahrscheinlich zerdrückt an den Felsen wieder gefunden. Die Wucht des Meeres war enorm.







Wir fuhren immer an der Küste entlang bis wir an der Ponta de São Lourenço waren. Hier sah es aus wie in Island. Schroffe Felsen ragten aus dem Meer. Die Landschaft war karg und nur mit Flechten und Moosen bedeckt. Wahnsinnige Aussichten auf den Atlantik eröffneten sich.









Jetzt chillen wir bei 20 Grad in unserem Garten auf Liegestühlen. Hier wird es immerhin erst gegen 19 Uhr dunkel. Wir sind in großer Erwartung auf den morgigen Tag: Es geht per Speedboot aufs Meer zu den Walen und Delphinen.

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