Samstag, 20. Juli 2013

Besuch der schönsten Stadt in Hongkong und nass bis auf die...



Der Morgen begann pünktlich um 8 Uhr, denn der Jetlag hat sich nun verzogen und so hellhörig wie die Zimmer sind, konnte man hören, was kreischende Chinesen im Nachbarzimmer redeten. Nach einem Frühstück stand heute eine weite Fahrt Richtung Norden an.











Vogelgrippe ??? - der zuckte noch
Als erstes besuchten wir den Tai Po Waterfront Park. Das ist ein 22 Hektar großer Park am Meer. Sehr schön angelegt mit verschiedenen Themenbereichen: Palmen-, Kräuter-, Kamelien- und Feigengarten. Außerdem gab es hier einen 30 Meter hohen Aussichtsturm.









Kaum oben angekommen hat uns wieder unser täglicher Begleiter besucht – der Regen. Aber zu dem Zeitpunkt wussten wir nicht, dass es noch schlimmer kommt. Dank unserer neuen Bustaktik sind auch alle Sehenswürdigkeiten jetzt prima erreichbar und zu finden.



So sind wir mit dem Minibus weiter gefahren Richtung SaiKung. Selbst das Umsteigen und die richtige Haltestelle, bei Bedarfshalt, zu finden ist kein Problem Dank dem Samsung Tablet. Wenn man das hier nicht hätte, wäre man aufgeschmissen.











In Sai Kung, hoch im Norden von Hongkong, nur noch 20km zur Grenze nach China entfernt, haben wir unseren Ort zum Bleiben gefunden. Ein Kleinod in dem Sonderverwaltungsgebiet. Sai Kung hat ca. 14.000 Einwohner und die Region ist die am wenigsten besiedelte von Hongkong.










Obwohl die Stadt sehr viel besucht war, fühlte man sich auf Anhieb wohl. Die Strandpromenade mit Stegen, weit ins Wasser reichend. Von Booten aus wurden allerlei Meerestiere verkauft. Es war sehr quirlig dort, aber nicht so laut und hektisch wie im großen Hongkong. 










Und das Beste: die Gastfreundschaft. Wenn man sich in der Hongkong, was komisches zu Essen auf den Straßenständen anguckt oder etwas nicht kauft wird man gleich unhöflich behandelt, weggejagt oder gar beleidigt. Hier war alles anders. Die Menschen freundlich und herzlich.









Elefantenrüsselmuscheln
Als wir beim Essen saßen, mitten zwischen Einheimischen, wurde uns ständig Jasmintee nachgeschenkt (Wasser oder Tee bekommt man übrigens immer zum Essen dazu). Als es wieder in Strömen regnete bat uns niemand von der Terrasse zu gehen und endlich auszutrinken, wie wir es auch schon erlebten.













Auf dem Markt sind wir mit einer älteren Frau und deren Familie ins Gespräch gekommen, die ein paar Obst- und Gemüseplantagen hat. Prompt durften wir Hongkong Bananen, eingelegte Früchte und Pflaumenessig kosten.


















Scheidenmuscheln
Überall war es möglich Fotos zu machen. Auf Märkten und in Restaurants wird das nämlich normalerweise gar nicht gern gesehen. Naja, bei der gefälschten Ware sieht man es ja ein, aber bei Lebensmitteln?!
Die komplette Promenade bestand aus Fischrestaurants. In Behältern wurden Langusten, Pfeilschwanzkrebse, Schnecken, Hummer, Scheiden-muscheln, Elefantenrüsselmuscheln usw. frisch und lebendig gelagert. Man konnte sich draußen aussuchen, was man möchte und dann wurde es zubereitet.



die suchten ein zu Hause





Ganz besonders war auch das große zweistöckige Marktgebäude mit Fisch, Fleisch, Gemüse und Obst. Sehr sehenswert und interessant, bei einem unwiderstehlichem Geruch, der in den Hallen lag – nach Fisch.
Von Sai Kung aus wollten wir wandern gehen und mit dem Bus in den Hoi Wan Marine Park fahren. Das ist einer der vier Meeresschutzparks um Hongkong, die zur Erhaltung der Korallenarten angelegt oder eingegrenzt wurden. Keine Menschenseele, nur Natur und Wasser.









Wir stiegen in den Bus und fuhren eine halbe Stunde nördlich. Dort angekommen mitten im Nirgendwo brach der Himmel erneut, aber mit so einer massiven Auswirkung, über uns zusammen. Regen, Regen, Regen und Massen und diesmal ohne Ende. Kein Schutz weit und breit. Eine halbe Stunde später kam erst der nächste Bus und wir standen mitten in der Wildnis und waren komplett durch. Sehr, sehr schade – hätten uns so gerne den Park angeguckt und in den Korallen geschnorchelt.







Das Schlimme war, dass es noch 40km und 1,5h in hochklimatisierten, öffentlichen Verkehrsmitteln waren, bis wir endlich klitsche nass in unserem Hotel ankamen. Nach einer Dusche war unser Wohlbefinden schon wesentlich besser. Bin ich froh, dass ich eine Wäscheleine an Board habe.





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