Mittwoch, 17. Juli 2013

verloren in der Betonwüste...





Unser erster Weg führte uns heute 1h in nördliche Richtung in den Hongkong Wetland Park. Man nimmt ja an, bei einer Stunde und Park befindet man sich mitten in der Natur – aber nichts. Das 60 Hektar große Areal ist eingeschlossen von der Betonwüste.



























Der Park war sehr schön angelegt und hatte bisschen was von den Everglades in Florida. Bis auf das Krokodil, das war in einem Terrarium. Über Tümpel und Seen, übersäht mit Seerosen, ging es auf Holzstegen durch die Natur. Vögel, Schmetterlinge und lustige rote Krabben waren hier zu finden. Wahrscheinlich war die Luftfeuchtigkeit in den Mangroven besonders hoch. Nur vom Stehen schwitzt man hier.








In der Tempel Anlage Ching Chung Koon hatte man mal Ruhe von dem Gewusel der Großstadt. Überall befanden sich Pavillons, Teiche mit Schildkröten, Drachenfiguren und an jeder Ecke räucherte ein anderes Stäbchen.












Irgendwann, nach einer endlos langen Suche nach einem Park haben wir resigniert. Man kann sich zu Hause alles raussuchen und den vollen Plan für eine Stadt haben, was man sich angucken will, aber in Hongkong scheitert man. Alles ist verbaut, ständig sind Fußgängerbrücken die einzige Möglichkeit von A nach B zukommen und die Orientierung fällt in diesen Häuserschluchten so schwer. Wenn du was suchst, ist man für 800m 30min unterwegs und ist immer noch nicht dort, wo man hin will.





So sind wir in den Tsuen Wan Riviera Park gefahren, der lag wenigstens direkt an einer Metro Station. Dort haben wir uns am Fitness Trail zu schaffen gemacht um etwas von den Reis-/Nudelpfunden runter zu bekommen. Im Übrigen fragt man sich hier so und so, warum alle so schlank sind. Wir haben schon geschätzte 10kg zugenommen, weil es hier nur hochkalorische Sachen gibt: Nudeln und Reis in Massen, Ente/Gans, Kuchen, Mc Donalds etc.



nur ein Teil von 50 Stockwerken - so wohnt man in Hongkong





















Abends haben wir wieder die Nachtmärkte unsicher gemacht und diesmal konnte uns der Regen nichts. Obwohl es die ganze Zeit schüttete waren die Straßen voll mit Menschen. Wir waren zwar nass bis auf die Socken, aber das gehört eben zu Hongkong. Paar Schnäppchen ließen sich auch wieder machen.








arme Elektriker

Unsere letzte Station an diesem Abend war ein kleines Restaurant, was nur auf Desserts ausgelegt war. Diese gibt’s nämlich nicht in normalen Lokalen. Was  man hier bekommt ist wirklich außergewöhnlich: Tofupudding, süße rote Bohnensuppe, schwarzer Sesampudding, Schneeeis etc.

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