Montag, 15. Juli 2013

vom Buddha gesegnet oder Ostseeurlaub am Chinesischen Meer...


Ngong Ping 360


Wieder verschlafen:  9.45 Uhr. Wann wird man sich endlich an den Jetlag gewöhnen. Im Eiltempo aus dem Bett, in die Sachen springen und los mit der Metro, raus aus Hongkong.













Big Buddha

Ngong Ping Village
Im Stadtteil Tung Chung, auf Lantau Island, erst mal bei 7Eleven Frühstück geordert. Und wieder kein Mameladenbrötchen. Dafür aber Kuchen, immerhin besser wie Ente. Den Park, in dem wir essen wollten, hatten wir nicht gefunden. Sich zu orientieren ist hier echt manchmal schwierig.




























Unsere nächste Station war die Seilbahn Ngong Ping 360. Hoch ging es in 25min auf den Lantau Peak. Die Gondel kam ziemlich ins Schwanken, es war total windig. In die Tiefe ging es ca. 80 Meter und unter uns Wasser. Von da oben hat man eine grandiose Aussicht auf den Flughafen und den LantauCountry Park. Es sieht aus wie im Dschungel – alles grün und kaum bebaut.











Kaum sind wir oben am Ngong Ping Village angekommen und haben es gerade noch so geschafft Kung Fu Bilder zu machen, bricht die Welt erneut über uns zusammen. Es schüttet wie aus Kannen. Aber diesmal waren wir schlauer und habe unsere Regenjacken an Board. Aber selbst eine 90€ Jacke von Marmot hält diesen Wassermassen nicht stand. Fast 1h konnten wir uns nicht von der Stelle bewegen.










Als sich die Nebelschwaden verzogen haben, gings zum dem eigentlichen Grund unserer Seilbahnfahrt: der Big Buddha – der größte freistehende Buddha, in sitzender Haltung, der Welt. Es war schon gigantisch wie dieser 40 Meter hohe Kollos auf dem Berg thront. 









Strand am Meer


Als nächstes haben wir die Hongkonger Busse ausprobiert. Ist ziemlich komfortabel so ein Bus hier. Klimatisierte Reisebusse mit richtig weichen Sitzen und das für 0,40€ eine halbe Stunde Fahrt. Bei uns sitzt man fast auf Plastesitzen und bezahlt das Zehnfache. Billig sind auch Postkarten und Porto. Ganze 9 Cent kostet eine Karte mit Verschicken nach Germany. In Kolumbien hab ich dafür noch 7€ gelegt.











Der Bus brachte uns sicher durch das bergige Lantau Island nach Tai O, eines der traditionellsten Orte von Hongkong. Hier sind noch die ganzen alten Fischerhütten auf Stelzen gebaut. Obwohl hier niemand mehr zum Fischen raus fährt. Hongkongs Gewässer sind so verseucht, dass Fisch bald Mangelware ist. Kaum aus dem Bus gesprungen hat man uns schon zu einer kleinen Bootstour überredet. So konnten wir uns die Stelzenhütten vom Wasser aus ansehen. Sehr  ärmlich….aber die fühlen sich hier wohl.

Riesenqualle 40cm Durchmesser








Mit Hochgeschwindigkeit gings aufs Meer. Eigentlich sollten wir die rosafarbenen chinesischen Delphine zu Gesicht bekommen, welche es nur hier gibt. Außer mir und meinem geschulten Wal-Auge hat wohl niemand die Rückenflosse wahrgenommen. So sind wir wieder ans Land gefahren.


















Ein kleiner Spaziergang durch die vielen Gassen und Garküchen mit Imbiss auf Plastehockern und es ging weiter mit dem nächsten Bus zum Cheung Sha Upper Beach. Traumhaft ! Die vorgelagerten Inseln im Chinesischen Meer, am Strand Felsen, Urwald-Böschung am Rand und Muscheln. Schöner kann ein Paradies nicht sein. Und das alles bei 23 Grad Wassertemperatur. 


lecker Hühnerfuß


Am Ende unseres Ausfluges nach Lantau Island waren wir noch im Citygate Outlet und haben die Urlaubskasse gesprengt. Naja für unsere Verhältnisse Schnäppchen eben. Nach Schweinefleisch süß-sauer, Ente und Pfefferminz-Kaffee  ist der Tag nun leider auch gleich wieder zu Ende.



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