Dienstag, 16. Juli 2013

waghalsige Bambus-Gerüstbauer oder "billig" durch die Nacht...


Victoria Park 

Der Jetlag lässt nun langsam nach und so gingen 6 Uhr die Augen auf und nicht mehr zu. Nach einem kleinen Spaziergang entlang unserer großen Straßen  - in Ruhe und mit fast keiner Menschenseele auf dem Bürgersteig, aber gefühlten 30 Grad, zurück ins Bett.




















Der Morgen begann bei McDonalds. Zu Spottpreisen gefrühstückt und das hektische Hongkonger Treiben, auf der Straße beobachtet. 










Gerüstbauer



Mit der Metro ging es nach Hongkong Island. Dort angekommen konnten wir gerade noch in den großen Victoria Park flüchten, bevor uns der Regen wieder mal einen  Strich durch die Rechnung machte. Aber nur von kurzer Dauer.













Golden Bauhinia Square



Victoria Harbour


Am Wasser entlang spaziert und unzählige Fußgängerüberführungen überquert, irgendwo müssen ja nun mal die Highways für die 8 Millionen Menschen langgehen, kamen wir am Victoria Harbour an. Graue Wolken machen blöde Fotos. Dafür war ein dicker, kleiner Chinesenjunge im gelben Hemd umso interessanter, wie er den Vögeln hinterherrannte.










Das Wetter wurde nicht besser und so verzogen wir uns in das Pacific Place, ein riesiges Einkaufszentrum, welches über 3 Etagen und 3 Gebäude verläuft. Warum zum Teufel gibt es eigentlich in Hongkongs Sportgeschäften Bayern München Trikots? 

















Draußen regnete es in Strömen und im Unterschied zu sonst, hörte es diesmal aber nicht mehr auf. Im Erdgeschoss eines anderen Wolkenkratzers gabs erst mal Mittagessen. Bloß gut keine Ente sondern ziemlich europäisch. Das saßen wir nun mit unseren kurzen Hosen und Regenjacken zwischen Schlipsträgern und Geschäftsfrauen. Wir waren im Finanz-Viertel.  





warum ???



Die Krönung kam jedoch, als wir in die Bank of China rein marschiert sind, weil sich im 43. Stock eine Aussichtsterrasse befinden sollte. Welche Blicke man da erntet, kann man sich ja denken.

















Hong Kong Park

Hier war auch das Ende unserer heutigen Tour. Anstatt weiter  durch Pfützen zu patschen, beschlossen wir mit der Metro in den riesigen Supermarkt zu fahren. Hier gibt’s alles. Natürlich 1000 Dinge, die nicht identifizierbar sind.  Selbst die leckeren Hühnerbeine….(Das war ironisch gemeint. Habe einmal rein gebissen und gespuckt). Regaleweise sind Istantnudeln zu haben, Tee in Flaschen, ca. 20 verschiedene Eier (auch die schwarzen), getrocknete Seegurken etc. 









Zum Abendbrot mal etwas anderes: Ramen (Suppe). Interessant ist auch, dass in einem „Restaurant“ mit ca. 20 Sitzplätzen 5 Köche und 3 Bedienungen rumspringen. Das soll jemand verstehen. Wenigstens haben da wohl die meisten Arbeit. Also eine Bezahlung. Als sich der Regen endlich verzogen hat konnte die Nacht beginnen. Irgendwie fügt man sich hier schnell in den lebendigen Alltag ein. Geschäfte sind oft 24h geöffnet und abends beginnt hier erst das richtige Leben und die Straßen werden noch voller. Zum Beispiel auf der großen Anzahl Nachtmärkte. 

wieso gibts hier Fanartikel?


mitten auf der Straße
Hinter den Kulissen



Und auf einem dieser waren wir. Hier gibt’s jeden Ramsch, den man sich nur vorstellen kann: Schmuck, imitierte Klamotten und Taschen, Elektronik, chinesischer Dekoartikel und Spielzeug. Und alles fast hinterher geschmissen. Und wer noch eine Krankheit braucht bekommt die wahrscheinlich von den vielen Damen im Minirock, welche neben dem Marktbuden stehen und auf Kundschaft warten. 




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