Freitag, 18. April 2014

Unter dem Meer oder lass mich bitte heute ein Delphin sein

Gestern haben wir eine Katamaran Tour auf den Atlantik gemacht, um Delphinen auf der Spur zu sein. Ein paar waren auch unterwegs und sprangen am Bug entlang. Wasserschildkröten schwammen ebenfalls gemütlich im 18 Grad "warmen" Wasser umher.







Heute wollten wir die Ostküste entlang fahren und uns gemütlich die kleinen Orte an den Stränden anschauen. Weit gefehlt ! Heute ist Feiertag und das Meer voll mit Menschen. Alles, was einen Caravan oder etwas zeltähnliches besitzt, scheint heute baden zu fahren. Aber wie schon erwähnt nicht mit Badetasche, wie man das vielleicht kennt, nein, die nehmen hier gleich den ganzen Hausstand mit. Wer kein Wohnmobil hat baut aus Decken und Zelten irgendwelche Buden. An jeder Ecke standen massenhaft Autos und Deckenbuden. Man kam sich vor wie in einem Zigeunerlager.
Ein Monster am Wegesrand 

Nichts wie weg ! Dort hin, wo die herkommen und wir unsere Ruhe haben - in die Berge. Vorher mussten wir aber noch einen Abstecher in die Wüste machen. Ja, Gran Canaria besitzt seine eigene Sahara. Die Dünen von Maspalomas erstrecken sich auf 25 Quadratkilometer und wenn man die Menschen um sich ausblenden kann, was heute sehr schwierig war, fühlt man sich wie auf einem anderen Kontinent.














Über Fataga und San Bartolome de Tirajana ging es nordwärts in eine idyllische Bergregion mit Ziegen und so viiiieeeeel Ruhe. In einem kleinen Dorf gab's eine kurze Schrecksekunde. Straße 2m breit, links und rechts Hauswand - Gefälle ca. 12 %.... "Wo sind meine Bremsen ?" Ich habe nicht gemerkt, dass mir das Auto ausgegangen war und die Bremse versagte. Oh man, aber nochmal gut gegangen.














Der Planet drückt heute extrem und obwohl es nur ca. 25 Grad sind kann man uns fast mit den 6 beinigen Tieren aus dem Meer vergleichen, die manchmal im Kochtopf landen. Morgen der letzte Tag....mal sehen, was wir noch so anstellen.

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