Sonntag, 29. Juni 2014

In der Heimat von Yogi Bär oder wie zerstört man sich einen Nationalpark...

Teton Nationalpark 
Heute morgen sind wir voller Vorfreude in Jackson gestartet um erst den Grand Teton Nationalpark und dann Yellowstone zu besuchen.








Jenny Lake 

Bärenspuren













Kepler Cascades




Am Vormittag war auch noch alles bestens. Wir zogen am 3000m hohen Gletschermassiv vorbei, das Wetter war ok, die Luft klar und Wapitis bzw. Bergantilopen kreuzten unsere Wege.






Bergantilopen

Wapiti Kuh mit Jungem 

Jackson Lake 
Aber um so später es wurde, begann die anfängliche Euphorie ein jähes Ende zu nehmen. Die Parkstraße glich bei massivem Regen und 7 Grad, einem Highway der Großstädte der Welt. Eine rasende Blechlawine schob sich voran. Menschen, Menschen, Menschen.



Oxbow Bend



Kein Wunder das man kaum ein Tier zu Gesicht bekommt. Ich würde auch im Wald verschwinden. Und da sagte man später zu uns, dass das längst noch nicht alles sei und die Saison noch beginne. Ein Hoch auf den ältesten Nationalpark. Eine Schande! Aber leider waren wir ein Teil davon. Wenn man sich hier nicht bald etwas überlegt, wird es dem einstigen Paradies eine Plattenhaussiedlung mit kochenden Quellen und Blech soweit das Auge reicht.

Ist das noch normal??? 

Schwarzbär
Nichts desto trotz ist die Landschaft einmalig. Sprudelnde Tümpel, spuckende Geysire, riesige Gletscher, Flüsse und dieses satte Grün. Was wir am Morgen auch noch nicht für möglich gehalten haben, geschah ganz nah an einer Einfahrt vom Parkway. Ein Bär! Erst dachte ich ein Grizzly wegen der braunen Farbe, aber dafür war er viel zu klein.

Wapiti 
















West Thumb Geyser
Glück mit ca. 500 Anderen hatten wir beim Geysir Old Faithful, der genau bei unserer Ankunft eruptierte.









Old Faithful 














Jetzt sind wir in dem kleinen Ort West Yellowstone und genießen die Ruhe.















Das gehörte zu einem Bison


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