Dienstag, 8. Juli 2014

Shopping Tour oder umso städtischer umso erbärmlicher ....

Heute sind wir 50 km weiter Richtung Seattle gefahren und haben uns mal das Premium Outlet angeguckt. Na gut, nicht nur geguckt, auch gekauft.

Es gab schon allerhand günstige Sachen, aber mit den Malls in Florida nicht zu vergleichen. Niedlich war wieder mal der Disney Store. Wir haben den Laden mit dem magischen Buch eröffnet und ein Schlüsselband bekommen.

Nach anstrengenden 3 Stunden ging es etwas weiter südlicher und da war er: der größte, megamäßigste Outdoor Store, den wir jemals gesehen haben. Auf einer Fläche von 2x Marktkauf hang jedes Tier als Trophäen an den Wänden bzw. nachgestellt in natürlicher Umgebung als Ladendeko, die es hier in der Gegend zu finden gibt. Von Elchen, Bighornschafen, Wapitis usw. Selbst Orcas in Originalgröße hangen an der Decke, aber natürlich keine echten.




Zumindest war der Laden der Hammer. Alles was man in der Wildnis und zum Jagen braucht, kann man hier kaufen. Und apropos jagen, das Waffenarsenal. Hier waren die Knarren nicht wie in den anderen Läden hinter einem Tresen oder in einer Glasvitrine, hier konnte man die Pumpgun sogar in der Hand halten.

Jedes SEK würde wahrscheinlich blass werden, wenn sie diese Ausrüstung hätten: Sturmgewehre, Pumpguns, halbautomatische Waffen, Handfeuerwaffen, Gewehre, Pistolen, Scharfschützengewehre und und und. Kein Wunder, dass die Selbstmord- und Kriminalitätsrate so enorm hoch ist. Waffen bekommt man hier wie Brötchen beim Bäcker.

Sehr gruselig und wenn wir gerade beim Thema sind. Umso weiter wir Richtung Seattle kommen, um so mehr sieht man auch das Elend US amerikanischer Großstädte. Drogenabhängige, Bettler, Obdachlose und viele andere, denen der amerikanische Traum nicht geglückt ist.

Gesamtzahl der Seitenaufrufe