Dienstag, 28. Juli 2015

Von wilden Tieren und heiligen Priestern...


Gewürzgarten
Was passiert, wenn man jeden Tag nachts Krach hatte, sich am Tag bei der Hitze sehr anstrengend und nicht vor 23 Uhr ins Bett geht und nun so ein tolles, kühles Zimmer hat ? Richtig, man schläft aus. Das ausschlafen bei mir Frühaufsteher gleich 10 Uhr geworden ist, hatte ich so nicht erwartet. Nun schnell los, Penang wartet.





Bambus
Mitbringsel - Muskatnuss 


Ich nahm die lokale Buslinie ca. 45 min in westliche Richtung zum Tropical Spice Garden, der Gewürzgarten von der Insel. Fahrt mal bei 34 Grad 45 min mit dem Bus und ihr dürft nichts trinken. Das ist hier nämlich verboten. Und da ich mir aus Unwissenheit in Dubai mit meiner Strafe die Nase gewischt habe, musste ich durchhalten.












Penang Nationalpark 


In der Umgebung findet man immer wieder Geschäfte mit Brautmoden. Gestern habe ich eine Hochzeit gesehen. Hier heiratet man in türkis. Sah das Kleid toll aus.











Der Gewürzgarten war sehr interessant und dank meines Studentenausweises auch günstiger. Für malaiische Preise mit 6€ ziemlich teuer. Neben Kräutern, Gewürzen etc. hab es hier einen Bambusgarten und weitere tropische Pflanzen. Der Park war besiedelt von Arabern. Und im kleinen Laden haben die sich komplett eingedeckt. Warum? Bei denen gibt es doch alles vor der Haustür?


Ich fuhr mit dem Bus weiter ein paar Kilometer zum Penang Nationalpark. Hier musste man sich registrieren, wahrscheinlich das man nicht verloren geht. Das Permit für den Park war umsonst. So ging ich los, den ausgeschrieben Pfad, erfreute mich der Landschaft und auf einmal, wie aus dem Nichts schoss er aus dem Wald. Eine ca. 1,5 m große Echse stellte sich mir in den Weg. Bin ich erschrocken. Aber die scheinen harmlos zu sein.









Es war wie im Paradies. Tropische Vegetation, das türkisfarbene Meer, Palmen, der Strand, kleine Squirrels, Echsen und Schlammspringer. Was war das erste, was man machen musste? Schuhe aus und ins Wasser. Badewannentemperatur! Ach, war das schön! So setzte ich mich eine Weile auf die Steine und beobachtete die Schlammspringer, wie sie ständig von der Brandung weggespült wurden. Etwas so irreales und trotzdem magisches hat es, dann noch den Klängen der entfernten Moscheen zu lauschen am Mittag. Die stehen hier z.B. auch auf Stelzen, wenn sie am Meer erbaut sind.

Kek Lok Si Tempel 
Nachmittags fuhr ich mit dem Bus wieder zurück nach Georgetown, wechselte die Linie und fuhr ins Landesinnere, zum Kek Lok Si Tempel. Dort angekommen traute ich meinen Augen nicht. Was ist das? Es war kein Tempel, es war eine Festung. Ich habe nichts Schöneres in meinem Leben gesehen (ich denke da an Bauwerke). Da waren zig Pagoden, Wohnhäuser der Mönche, Gebetsräume usw. und das alles war am Hang entlang gebaut.




Viele Stufen musste man erklimmen. Die Aussicht von oben auf Georgetown war überwältigend. Ein Ort der Ruhe zwischen kehrenden Mönchen, Vogelgezwitscher und Räucherstäbchen.  Leider versinkt hier ringsherum alles im Müll. Aber so ist es überall in Malaysia, wenn man aus der Stadt herauskommt.























Zur letzten Pagode und der Statur, die ca. 10 m hoch war, konnte man sogar mit einer Standseilbahn fahren. Der Portier holte jedesmal Raumdeo raus, wenn wieder jemand ausstieg und neue Passagiere hochfahren wollen. Dort oben verbrachte ich eine lange Zeit, bis ich wieder zurück ins Hostel fuhr.













Nach einer kleinen Pause ging es wieder ins Hawker Center zum Abendbrot. Morgen fahre ich mit einem mir hier, noch unbekannten Transportmittel - mit der Fähre 3h auf die Insel Langkawi direkt ans Meer.
















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