Dienstag, 4. August 2015

Manchmal lohnt es sich zu warten...


Heute musste ich schon 6:15 Uhr aufstehen,  denn um 8:00 Uhr ging die erste Fähre aufs Festland. Man sollte doch lieber 1h vorher da sein, sonst kann es passieren, dass sie weg ist. Niemand war wach. Ich legte den Schlüssel in die Rezeption und verschwand im Dunklen und begab mich zu meinem Fußmarsch. Am Fähranleger hat alles bestens geklappt. Erstaunlich, wenn so viele Berichte im Internet kursierten, dass es richtig mies sein soll.

komische Tiere, diese Schlammspringer
Mole in Mersing 


















Mein kleines Paradies - Trinkflaschen 


Auf der Fähre war es so kalt, da hab ich selbst mit Fleecejacke gefroren. Eine Fähre konnte man es auch wirklich nicht nennen. Eher ein kleiner Fischfrachter bis oben hin gefüllt mit Menschen. Der Seegang war extrem. Versuch da mal auf Toilette zu gehen und das noch im Stehen.






Einer arbeitet, 10 Katzen gucken zu. 

Hier wird Roti Canai gemacht, eine Art herzhafter Pfannkuchen. 
Zumindest bin ich zufrieden auf dem Festland angekommen. Die 1h Verspätung kam mir recht so waren es nur noch 3,5 h bis mein Bus nach Singapur fuhr. Dir nächste Fähre wäre mir zu riskant gewesen. Ich habe mich gleich mal bei zwei Leuten eingeklingt, dass sie die Fahrt mit dem Taxi nicht alleine bezahlen musste.

Einreisepapiere - man beachte das Rotgedruckte








Am Busbahnhof war, bloß gut, ein großer 3 geschossiger Laden mit jedem asiatischen Kram gefüllt, der bei uns ein Vermögen kostet. Kaufen konnte ich nichts. Kein Platz im Rucksack und kaum noch Malaysische Ringgit im Portemonnaie.








Das linke Haus ist mein Hotel 







Wie zu erwarten war, hatte der Bus Verspätung über eine halbe Stunde. So habe ich mittlerweile 4h auf dem Busbahnhof verbracht. Aber nun gings endlich los. Die Busfahrt war okay und ich konnte endlich schlafen. An der Grenze wurde es dann spannend. Raus aus dem Bus Malaysia passieren, rein in den Bus über den Fluss fahren, raus aus dem Bus nach Singapur einreisen. Und ich rede hier nicht von kleinen Grenzübergängen nach Polen. Riesige Gebäude, zig mal wurde das Gepäck durchleuchtet. Hier darf man ja auch nichts einführen.

Hotellobby 
Rezeption 

In Singapur angekommen zeigt sich gleich ein ganz anderes Bild. Es gilt Helmpflicht und alles ist schön sauber und gepflegt. Selbst die Leitplanken sind bepflanzt. Keine Kopftücher mehr auf den Köpfen der Frauen und alle im Anzug. Als Backpacker fällt man hier ziemlich auf.






Nein, die Rolltreppe ist nicht draußen sondern im Hotel. 
Dieser Maserati war nicht der einzige Luxuswagen da. 
Geldautomaten gibt es hier wie Sand am Meer. So war es kein Problem meine ersten Singapur Dollar in Empfang zu nehmen. Irgendwie musste ich ja den Bus bezahlen. Dieser brachte mich in wenigen Minuten mitten nach Chinatown. Wow! Da bleibt einem erstmal die Luft weg. Mitten in einem Gewirr aus Essenständen und chinesischen Krimskrams fand ich das Hotel in einem schicken historischen Gebäude und mein zu Hause für die nächsten 3 Tage.
Hinduistischer Tempel




Sachen ins Zimmer schmeißen, nochmal staunen über das Interior des Hotels und los -  in die Straßen Chinatowns. Ich bin zig Male die 4 Straßenzüge abgelaufen und konnte bei dem einen oder anderen nicht vorbei gehen. 

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