Montag, 29. August 2016

Von Paparazzis, Highsociety und berühmten Sternen...

Es war ein fantastischer Sonnenaufgang heute Morgen, der sich über den Dächern der Stadt erhob. Und es war so schön warm, was seit Tagen Kälte auch bitter nötig war.



























Anwesen Lady Gaga 


Unser Weg führte uns zurück ans Meer auf den Highway No. 1 direkt nach Malibu. Vor der Haustür liegt ein kilometerlanger weißer Strand. Jede freie Minute wird hier fürs Surfen genutzt.








Malibu 




Und wenn wir schon in Malibu sind, mussten wir schauen, wo die Stars wohnen. Als erstes fuhren wir zum riesigen Anwesen von Lady Gaga. Sie wohnt auf 6 Hektar Land, was ursprünglich 23 Mio. Dollar gekostet hat. Überall hängen Kameras. Von der Straße aus sieht man einen riesigen Fuhrpark. Vom Meer aus kann man das ganze Haus sehen. Und aufeinmal läuft ihr weißer Schimmel den Hang entlang.

Haus Matthew McConaughey 


Santa Monica Pier 















Wir fuhren weiter in ein Wohngebiet, wo eine Villa nach der anderen stand. Es war toll sich diese Anwesen anzusehen. Oft gibt es ein riesiges Eisentor und das Haus sieht man gar nicht, weil davor ein wunderschöner Park angelegt ist.
















Auffällig sind auch die Autos, die hier rumfahren. Von Maserati, Ferrari, über Bentley, Bugatti, Lamborghini oder Maybach war alles dabei. Hier heißt es sehen und gesehen werden.







Muscle Beach 

Venice Beach 
Der nächste Anlaufpunkt war Santa Monica,. Wir parkten am Pier für satte 12€. Menschenmassen schoben sich auf dem riesigen Steg voran. Wie im Santa Cruz findet man auch hier Achterbahnen. Und hier ist auch das Ende der legendären Route 66.







Uns war es hier zu voll und eigentlich uninteressant und wir fuhren 5 km zum eigentlichen Highlight -  Venice Beach. Dieser Stadtteil von Los Angeles ist bekannt für seine Strandpromenade, die neben alternativen Künstlern, die skurrilsten Leute beherbergt, die in Kalifornien zu finden sind.













Rapper verkaufen ihre CDs auf der Straße, Bodybuilder trainieren am Muscle Beach, jeder ist mit Skateboard oder Beachcruiser unterwegs, alle wollen auffallen um jeden Preis. Es ist so aufregend einfach am Strand zu sitzen und zu gucken, was als nächstes passiert.















Los Angeles 
Die darauffolgende Fahrt ging durch das quälende, mit Autos vollgestopft  L. A. Eine unsympathische Stadt. Nur von oben, sieht sie sehr harmonisch aus mit ihren Wolkenkratzern am Horizont. Wir fuhren auf dem Rodeo Drive und durch Beverly Hills zum Häuser anschauen.



Rodeo Drive 

Beverly Hills 
Wir waren froh irgendwann am Hollywood Boulevard anzukommen und erstmal in unserem Hotel Ruhe zu finden. Am frühen Abend zogen wir nochmal los. Der Walk of Fame wartete. Ca. 2500 Sterne befinden sich derzeit auf den Bürgersteigen. Allerdings muss man als Ausländer schon ziemlich suchen überhaupt jemanden zu finden, den man kennt.















Walk of Fame 

Hollywood Boulevard 

















Wir sagen heute Goodbye Kalifornien. Morgen geht der Flug zurück nach Deutschland. Wer denkt, dass es sich hierbei nur um einen Sunshine State handelt, sollte nicht vergessen, dass Kalifornien so viel mehr zu bieten hat, wie Palmen, Strand und Surfboards.






Sonntag, 28. August 2016

The Californian way of life...

Früh zeitig brachen wir auf immer am Highway 101 Richtung Süden. Es war gruselig heute Morgen. Auch, wenn wir keine Vorstellung davon haben, was Krieg bedeutet, war es ein komisches Gefühl. Die ersten 20km des Highways kamen uns  unzählige Feuerwehr Autos, teilweise in Kolonne entgegen, wie zu einem Großgefecht. Und das war es wohl auch. Der Weg zum Waldbrand.

Morro Rock 


Morro Bay 

Nachdem wir dieses Szenario verdaut haben, fuhren wir nach Morro Bay. Ein fantastischer Küstenort. Das Meer ist gesäumt von Surfern, am Hafen gibt es Coffee Bars und Leute fahren mit ihren Pickups durch die Straßen. Am Wasser steht der gewaltige Morro Rock, der einfach so 177m aus dem Meer herausragt.



Ganz normaler Park, wie in jeden Ort mit Grillplätzen. 


Die nächsten Kilometer führten durch Weinberge, des Central Cost Anbaugebietes, bis wir mittags in Pismo Beach landeten. Am Meer gelegen, überfüllt mit jungen Menschen, Surfern und trendigen Geschäften, aber vor allem endlich wieder Sonne und warme Temperaturen. Wir verbrachten ewig damit zuzuschauen, wie man im Wasser versuchte die perfekte Welle zu erwischen.

Pismo Beach Pier 



Von der Küste entfernen wir uns in westliche Richtung nach Solvang. Die Stadt ist ziemlich skurril, denn hier denkt man, dass man sich in Dänemark befindet. Das Bild ist geprägt von Fachwerkhäusern und Windmühlen, weil die Gründung 1911 auf Dänen zurück geht. Heute war hier eine riesige Oldtimer Ausstellung über zig Straßen mit über 300 alten amerikanischen Fahrzeugen.
Junggesellenabschied auf amerikanisch

Solvang 

Oldtimer Ausstellung 

Durch die Sierra Madre Mountains fuhren wir zurück am die Küste, nach Santa Barbara. Die Stadt im mexikanisch-spanischem Stil erbaut, ist das teuerste Wohngebiet von Kalifornien. Hier leben die  Superreichen und Prominenten. Selbst Obdachlose werden vom Sicherheitsdienst, des staubfrei gekehrten Bürgersteiges, verwiesen.


Santa Barbara 


Baywatch 

Trotzdem ist es so hübsch dort, schon alleine durch den Baustil. Der Pier ist riesig und am Strand lässt es sich auch gut aushalten. Von Ferne sieht man zig Bohrinseln auf dem Pazifik, die zu diesem Irrsinn der riesigen Autos und Straßen beitragen. Hier wird es nie ein Platzproblem geben.




Bohrinsel 

Pier Santa Barbara 

Sierra Madre Mountains 















Den Abend verbrachten wir in Camarillo und  waren im Outlet shoppen. Auch wenn der Euro so schlecht im Kurs steht, lohnen sich manche Dinge eben doch noch.

Samstag, 27. August 2016

Die Perle des Pazifik oder der Kampf mit den Flammen...

Monterey 
Nach der erholsamsten Nacht seit 4 Tagen, fuhren wir entlang der Bucht von Monterey. Immer wieder traf man auf malerische Buchten mit Zypressen und türkisfarbenen Wasser.








Robbe in der Bucht 

Carmel by the Sea 


Tolle Anwesen 
Die Leute sind hier ziemlich aktiv. Wenn sie nicht gerade tauchen oder seekajaken, joggen sie entlang des Boardwalks. Überall in der Region findet man ganz tolle hübsche und außergewöhnliche Häuser.









Big Sur 


So auch im nächsten Ort Carmel by the Sea. Eine Holzvilla nach der anderen, ein hübscher Stadtkern und unzählige Boutiquen. Die Unterkünfte selbst kosten hier ein Vermögen. Aber die Leute sind dankbar. Am Straßenrand standen große handgeschriebene Schilder mit , "thank you fire fighters! You're hero's!" Vor einigen Tagen herrschte im der Gegend noch ein riesiger Waldbrand.



Unser Weg führte uns heute entlang des schönsten Küstenabschnittes Kaliforniens, Big Sur. Die Berge der Santa Lucia Range ragen über 1000 Meter aus dem Meer empor und die Straße befindet sich ca. auf halber Höhe. Es ist ein grandioses Gefühl hier oben unterwegs zu sein.





Wie bestiegen den Whale Point Rock und genossen die Aussicht auf die Küste und waren nochmal 100m höher wie die Straße.










Eine Bucht war schöner als die andere. Leider gibt es auch hier wieder Idioten, die ihre Initialen an den Felsen hinterlassen müssen und das auch noch breitgrinsend mit einem Selfiestick für die Ewigkeit festhalten müssen.





Mitten in Big Sur befindet sich der Julia Pfeiffer Burns State Park, der schönste Fleck dieser Gegend. Jedoch loderte hier immer noch ein riesiges Feuer, so dass der Park gesperrt war. Überall standen Fahrzeuge des Forest Fire Service in Bereitschaft. Riesige Camps waren aufgebaut mit Technik und Zelten. Außer dem Geruch von Feuer haben wir bloß gut nichts wahrgenommen.



Seeelefant 

Kurz vor unserem Tagesziel San Simeon, hielten wir noch am Sea Elephant Point. Hier war ein ganzer Strand, wo sich Seeelefanten und Robben tummelten, zankten, und badeten. Das sind riesige Tiere, die bis 3,5 Tonnen schwer werden können.




 Der Abend war wohl der schönste unserer Reise. Erst waren wir mexikanisch essen und dann am Meer. Es dämmerte, Nebel zog auf, alles hatte eine düstere Stimmung wie aus einem kitschigen Liebesfilm.








Abendstimmung in San Simeon 
Wir suchten im Treibholz nach Muscheln und Steinen und hörten den Wellen zu. Ein Platz, an dem man mal begraben sein möchte. 

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