Donnerstag, 1. Juni 2017

Von bunten Märkten und grauen Tagen...

Da wir heute unseren letzten Tag in Seoul hatten und morgen nur noch eine Tour an die Grenze von Nordkorea machen, nutzten wir den Vormittag für den größten Markt Südkoreas - der Namdaemun Market. Hier gibt es über 1000 kleine Geschäfte und Stände, die in verschiedenen Bereiche unterteilt sind. Sie befinden sie auf zig Straßen und einem riesigen Gebäude, was eigentlich aus 4 Gebäuden besteht und mit Brücken verbunden ist.
Namdaemun Market 

Parade auf dem Markt 

Hier ist alles in verschiedenen Bereiche eingeteilt. Man findet eine Etage Haushaltswaren, Blumen, Schmuck, Stoffe, Kleidung, Schreibwaren usw. Es macht Spaß den Tag dort zu verbringen. Nebenbei gibt es fantastisches Streetfood zu probieren. Die Preise und Qualität sind vollkommen in Ordnung. Oft werden die verkauften Dinge auch selbst hergestellt.






















Die beste Zahncreme der Welt. 
Außerdem kann man selbst hier oft mit Kreditkarte bezahlen. Oft wird nicht mal eine Unterschrift oder ein PIN gefordert, so dass man sich in jedem Fall den Bon geben lassen sollte. Koreaner sind ehrliche Menschen. Hier steht alles offen. Selbst unsere Rucksäcke waren bei den Busfahrten sicher im Gepäckraum beim Zwischenstopp.
N Seoul Tower 

















erster  LED Screen Tunnel von LG 
Mittags ging es in die Höhe. Mit einem einer gondelförmigen Rolltreppe ging es zur Talstation der Seilbahn, welche einen binnen Minuten mit toller Aussicht auf den 265 m hohen Namsan Mountain hochfuhr, der sich mitten in Seoul befindet. Dort kann man noch auf den N Seoul Tower, ein 236m hoher Fernsehturm. Da die Sicht "unten" schon gut war und es am Horizont ziemlich trüb war, haben wir uns das geschenkt.
















Hinunter sind wir gelaufen durch den schönen Namsan Park, wo man selbst mitten im Wald Holzliegestühle, für eine Pause, finden konnte. Am südlichen Fuß des Berges entdecken wir den Stadtteil Itaewon. Ein komplett anderes Seoul zeigt sich dort. Hier ist der kulturelle Schmelztiegel der Stadt, wo sich hauptsächlich Einwanderer befinden. Die Geschäfte sind multikulturell und ebenso die Lokale.


Itaewon 


Von hier zog es uns zum Ausstellungsgelände des Korea Krieges. Hier fand man Panzer, Raketen, Flugzeuge und ein Kriegsschiff im Gelände. Man konnte durch Bogengänge laufen in denen riesige Marmortafeln mit den Namen der Gefallenen hingen. Die USA hatten alleine eine Halle für ihre Soldaten. Wir befanden uns im Militärgebiet mitten in Seoul. Das gigantische Gelände war natürlich abgeriegelt. Ab und an sah man US Soldaten, auch von der AirForce. Bereitet man sich vor, auf das was kommt?
War Memorial of Korea 

Korean War Monument 


Nach einer kurzen Pause haben wir uns nochmal in das Nachtleben von Myeong-dong gestürzt. Haben koreanische Gerichtsmasken zu günstigen Preisen erworben und haben die Dinge probiert, die wir bis jetzt nicht gekostet haben.




Gefallene des Krieges 

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